Operative Restrukturierung und Kostensenkung im Unternehmen
Wir senken Ihre Kosten in Einkauf und Produktion, bereiten Standortschließungen und Personalmaßnahmen mit Fachanwälten vor und dokumentieren jede Entscheidung so, dass Sie sie als Geschäftsführer belegen können.


Wobei unterstützen wir Sie in der operativen Restrukturierung?
- Kostenanalyse nach Kostenarten, Standorten und Produkten
- Sachkostensenkung in Einkauf, Logistik und Energie
- Standortbewertung und Planung von Standortschließungen
- Personalmaßnahmen mit Interessenausgleich und Sozialplan
- Neuordnung von Prozessen und Organisation
- Maßnahmencontrolling mit Ergebniseffekt je Hebel
Ihre Ansprechpartner für die operative Restrukturierung
Bei der operativen Restrukturierung sprechen Sie als Geschäftsführer oder Inhaber direkt mit den Partnern, die das Mandat führen und die Umsetzung begleiten.

Gerrit S. Furch, M.A., LL.M.
Geschäftsführender GesellschafterVerantwortet die Mandate der Restrukturierungs- und Insolvenzberatung und behandelt jede Anfrage persönlich und streng vertraulich.
Er studierte an der EBS European Business School, der Frankfurt School of Finance & Management, der American University of Paris (AUP) und der Goethe-Universität Frankfurt. Internationale Erfahrung sammelte er in den USA, in China und in Frankreich.

Dr. Volker Furch
Gesellschafter und BeiratBegleitet Unternehmer und Gesellschafter bei wirtschaftlichen Konflikten, in der Mediation und in schwierigen Verhandlungen.
Er studierte Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und Heidelberg und promovierte in Finanzwesen und Volkswirtschaftslehre. Danach war er unter anderem Vorstand bei Wüstenrot und führte als Unternehmer ein Unternehmen mit über 100 Beschäftigten.
Wann ist eine operative Restrukturierung sinnvoll?
Vier Lagen, in denen Kosten und Umsatz auseinanderlaufen. Für Geschäftsführer und Inhaber lohnt ein früher Start, weil Maßnahmen Vorlauf brauchen.
Lage einschätzen lassenKostendruck
Energiepreise und Tarifabschlüsse haben Ihre Kosten stärker erhöht, als Sie über Preise weitergeben können. Die Rohertragsmarge sinkt seit mehreren Quartalen. Wir zeigen, welche Kostenblöcke Sie kurzfristig senken und welche Sie umbauen müssen.
Unterauslastung
Ihre Werke laufen dauerhaft unter der geplanten Auslastung, und die Fixkosten verteilen sich auf zu wenige Stückzahlen. Mehrere Standorte erledigen dasselbe. Eine Standortbewertung klärt, wo Sie Kapazität bündeln und welche Flächen Sie abgeben.
Personalüberhang
Auftragslage oder Automatisierung haben den Personalbedarf dauerhaft gesenkt, und Kurzarbeit überbrückt die Lücke nur befristet. Sie müssen Stellen abbauen und brauchen einen belastbaren Plan für die Verhandlungen mit dem Betriebsrat und die Kosten.
Familie im eigenen Betrieb
In Ihrem Familienunternehmen arbeiten Angehörige in leitenden Rollen, und notwendige Einschnitte treffen auch sie. Wir bereiten die Maßnahmen mit Zahlen vor, die Sie Familie und Belegschaft erklären können, und begleiten die Gespräche mit Ihnen.
Wie setzen wir die operative Restrukturierung in Ihrem Unternehmen um?
Operative Restrukturierung in fünf Phasen, von der Kostenanalyse bis zur Entlastung, die Geschäftsführer messen können.
Kostenanalyse
Wir gliedern Ihre Kosten nach Standorten und Produkten, vergleichen sie mit Branchenwerten und benennen die Hebel mit dem größten Effekt auf Ihr Ergebnis.
Sachkosten senken
Wir verhandeln Einkaufskonditionen neu, bündeln Lieferanten und Logistik und prüfen Verträge für Energie und Mieten auf Einsparungen, die noch im laufenden Jahr wirken.
Standortkonzept
Wir bewerten jeden Standort nach Kosten und Auslastung, rechnen Schließung oder Verlagerung mit allen Einmalkosten durch und legen eine belastbare Zeitachse für die Umsetzung fest.
Personalmaßnahmen
Wir berechnen Personalbedarf und Abbaukosten und bereiten Interessenausgleich und Sozialplan vor. Die arbeitsrechtliche Umsetzung übernehmen Fachanwälte aus unserem Netzwerk.
Ergebniscontrolling
Jede Maßnahme erhält Verantwortlichen, Termin und Zielwert. Wir messen den Effekt monatlich in der Ergebnisrechnung und steuern nach, sobald ein Hebel hinter dem Plan liegt.
Ratgeber zum Thema Operative Restrukturierung
Aktuelle Beiträge zur operativen Restrukturierung, zur Kostensenkung und zu den Entscheidungen der Geschäftsführung.
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Weitere Fragen zur operativen Restrukturierung und zu Ihren Entscheidungen als Geschäftsführer besprechen wir im kostenlosen Erstgespräch.
Beratungstermin buchenWas versteht man unter Operative Restrukturierung?
Die operative Restrukturierung verbessert die Kostenstruktur und die Abläufe eines Unternehmens, damit es wieder dauerhaft Gewinne erwirtschaftet. Sie hilft Unternehmen, deren Krise in zu hohen Kosten oder im Geschäftsmodell liegt, und ergänzt häufig eine finanzielle Restrukturierung.
Wie schnell wirkt eine Kostensenkung im Ergebnis?
Sachkosten aus Einkauf und Dienstleistungen lassen sich oft innerhalb weniger Monate senken. Personalmaßnahmen und Standortschließungen wirken wegen Kündigungsfristen und Verhandlungen meist erst nach sechs bis zwölf Monaten voll und verursachen vorher Einmalkosten.
Wann muss der Betriebsrat bei einer Standortschließung beteiligt werden?
Die Schließung eines Standorts ist in der Regel eine Betriebsänderung nach § 111 BetrVG, sofern das Unternehmen mehr als 20 wahlberechtigte Arbeitnehmer beschäftigt. Die Geschäftsleitung muss den Betriebsrat rechtzeitig unterrichten und über Interessenausgleich und Sozialplan verhandeln, bevor sie die Maßnahme umsetzt.
Wann ist eine Massenentlassungsanzeige nötig?
Überschreitet der geplante Abbau innerhalb von 30 Kalendertagen die Schwellenwerte nach § 17 KSchG, muss das Unternehmen die Entlassungen vorher bei der Agentur für Arbeit anzeigen und den Betriebsrat beteiligen. Fehler in diesem Verfahren können Kündigungen unwirksam machen, deshalb prüfen Fachanwälte aus unserem Netzwerk jeden Schritt.
Welche Alternativen zum Personalabbau gibt es?
Bei vorübergehend fehlender Auslastung helfen Kurzarbeit oder ein Sanierungstarifvertrag mit befristeten Zugeständnissen der Belegschaft. Ist der Bedarf dauerhaft gesunken, braucht Ihr Unternehmen zusätzlich eine Anpassung der Struktur.
Was unterscheidet operative von finanzieller Restrukturierung?
Die operative Restrukturierung setzt bei Kosten und Prozessen an und verbessert das laufende Ergebnis. Die finanzielle Restrukturierung ordnet Schulden und Eigenkapital neu, etwa durch Forderungsverzichte oder einen Debt-to-Equity-Swap.
Wie verhindern wir, dass Kosten nach der Restrukturierung wieder steigen?
Wir verankern die Maßnahmen in Budgets und Freigaberegeln und übergeben ein Kennzahlenset an Ihr Controlling. Ein monatlicher Abgleich mit dem Zielwert zeigt früh, wo Kosten zurückkehren.
Wie sichern Geschäftsführer ihre Entscheidungen in der Restrukturierung ab?
Nach der Business Judgment Rule in § 93 Abs. 1 AktG, die auch für GmbH-Geschäftsführer herangezogen wird, handelt pflichtgemäß, wer auf Grundlage angemessener Informationen zum Wohl der Gesellschaft entscheidet. Eine schriftliche Entscheidungsvorlage mit Zahlen und geprüften Alternativen ist dafür der beste Beleg.
