Redaktionelle Richtlinien
Unsere Beiträge behandeln Sanierung, Insolvenz und Unternehmensnachfolge. Das sind Themen, bei denen eine falsche Information Geld, Fristen und im Ernstfall die Existenz eines Betriebs kostet. Deshalb halten wir uns an feste redaktionelle Grundsätze und legen sie hier offen. Sie sehen so genau, wie ein Beitrag auf drfurch.com entsteht, wer ihn verantwortet und wie wir für seine fachliche Richtigkeit sorgen.
Wer schreibt und wer prüft?
Jeder Fachbeitrag durchläuft bei uns das Vier-Augen-Prinzip. Autor und Prüfer sind zwei verschiedene Personen mit klar getrennten Rollen.
- Gerrit S. Furch recherchiert, schreibt und verantwortet die Beiträge. Er formuliert die Inhalte so, dass Unternehmerinnen und Unternehmer ohne juristische Vorbildung sie verstehen.
- Dr. Volker Furch prüft jeden Beitrag inhaltlich und fachlich. Er kontrolliert die Rechtsgrundlagen, die genannten Zahlen und die Beispiele auf Richtigkeit, bevor ein Text erscheint.
Erst wenn beide Schritte abgeschlossen sind, geht ein Beitrag online. Dieses Prinzip stellt sicher, dass kein Text allein auf der Einschätzung einer einzigen Person beruht.
Woher stammen unsere Informationen?
Wir stützen unsere Aussagen auf nachvollziehbare Primärquellen und machen sie im Text sichtbar. Wo eine Zahl oder eine Rechtsfolge genannt wird, soll die Leserin die Herkunft prüfen können.
Zu unseren bevorzugten Quellen gehören:
- Gesetzestexte und amtliche Bekanntmachungen, etwa die Insolvenzordnung, das StaRUG oder das Umwandlungsgesetz
- öffentliche Institutionen wie die KfW, das IfM Bonn, die DIHK und das Statistische Bundesamt (Destatis)
- Urteile und Entscheidungen der zuständigen Gerichte
- Fachliteratur und Studien anerkannter Herausgeber
Belege verlinken wir direkt auf die Originalquelle. Auf Behauptungen ohne prüfbare Grundlage verzichten wir.
Wie halten wir Beiträge aktuell?
Die Rechtslage bei Sanierung, Insolvenz und Nachfolge verändert sich laufend. Gesetze werden novelliert, Gerichte entscheiden neu und Förderbedingungen passen sich an. Ein Beitrag, der heute korrekt ist, kann in einem Jahr überholt sein.
Deshalb prüfen wir bestehende Beiträge regelmäßig und nach jeder relevanten Gesetzesänderung. Sobald sich eine Rechtsgrundlage oder eine maßgebliche Zahl ändert, führen wir den betroffenen Text nach. Wesentliche Aktualisierungen weisen wir am Beitrag aus, damit Sie erkennen, auf welchem Stand die Information ist.
Wie gehen wir mit Fehlern um?
Wir arbeiten sorgfältig, schließen Fehler aber nicht aus. Wenn Ihnen in einem Beitrag eine unrichtige Angabe, eine veraltete Rechtslage oder ein Rechenfehler auffällt, freuen wir uns über Ihren Hinweis. Sie erreichen uns über die im Impressum genannten Kontaktdaten.
Jeden gemeldeten Hinweis prüfen wir nach demselben Vier-Augen-Prinzip wie einen neuen Beitrag. Bestätigt sich ein Fehler, korrigieren wir ihn zeitnah. Bei inhaltlich bedeutsamen Korrekturen machen wir die Änderung am Beitrag transparent, statt sie stillschweigend zu ersetzen.
Redaktionelle Unabhängigkeit
Unsere Beiträge sollen informieren und Orientierung geben. Wir stellen die Rechtslage und die möglichen Handlungswege sachlich dar, auch wenn eine unbequeme Einschätzung dazugehört.
Werbliche Interessen beeinflussen unsere Inhalte nicht. Wir stellen keine Anbieter, Produkte oder Vorgehensweisen besser dar, als es die Sachlage hergibt. Sollte ein Beitrag eine bezahlte Kooperation oder einen Werbebezug enthalten, kennzeichnen wir das eindeutig und getrennt vom redaktionellen Teil.
Warum ersetzen unsere Beiträge keine Beratung im Einzelfall?
Unsere Beiträge liefern allgemeine Informationen zu Sanierung, Insolvenz und Unternehmensnachfolge. Sie erklären Grundlagen, Verfahren und typische Zusammenhänge, damit Sie fundierter entscheiden können.
Eine individuelle Rechts-, Steuer- oder Sanierungsberatung ersetzen sie nicht. Jeder Fall hat eigene Zahlen, Fristen und rechtliche Besonderheiten, die eine persönliche Prüfung verlangen. Bevor Sie auf Grundlage eines Beitrags handeln, sollten Sie Ihre konkrete Situation mit einem fachkundigen Berater besprechen. Gern sind wir dafür Ihr Ansprechpartner.
Wie arbeiten wir bei der Erstellung?
Am Anfang jedes Beitrags steht eine gründliche Recherche in den oben genannten Primärquellen. Danach ordnet der Autor die Informationen, prüft die Rechtsgrundlagen und bereitet sie verständlich auf.
Zur Vorbereitung und Strukturierung setzen wir auch digitale Werkzeuge ein, etwa für Recherche und Gliederung. Die fachliche Verantwortung bleibt dabei bei Menschen. Kein Beitrag erscheint ohne die inhaltliche Prüfung durch Dr. Volker Furch, der jede juristische Aussage, jede Zahl und jedes Beispiel kontrolliert. Werkzeuge unterstützen unsere Arbeit, sie entscheiden nicht über das, was Sie am Ende lesen.
Für wen schreiben wir?
Wir schreiben für Unternehmerinnen und Unternehmer, Geschäftsführer und Gesellschafter, die vor einer Sanierung, einer drohenden Insolvenz oder einer Nachfolgeentscheidung stehen. Diese Leserinnen und Leser sind Fachleute in ihrem eigenen Geschäft, aber selten im Insolvenz- oder Umwandlungsrecht.
Deshalb erklären wir Fachbegriffe, wenn sie zum ersten Mal auftauchen, und arbeiten mit Beispielen aus der Praxis. Unser Ziel ist ein Text, der fachlich korrekt bleibt und trotzdem ohne Vorwissen verständlich ist.
