Restrukturierung & Finanzen

Liquidität steuerbar machen

Wir machen Ihre Zahlungsfähigkeit planbar, in der Krise wie im Wachstum. Von der rollierenden 13-Wochen-Vorschau über die Working-Capital-Optimierung bis zum konzernweiten Cash-Pooling.

Liquiditätsmanagement
Wofür wir stehen

Zahlungsfähigkeit, die Sie jederzeit belegen können

Wir messen Ihre Liquidität zahlungsstromgenau nach der direkten Methode, bevor wir mit Ihnen über Maßnahmen sprechen, und geben Ihnen einen Vorlauf, der Entscheidungen erlaubt statt Notlösungen.

13Wochen rollierende Liquiditätsvorschau
48 hbis zur ersten belastbaren Einschätzung
10 %Deckungslücke als BGH-Schwelle nach § 17 InsO
30+Jahre Erfahrung in Finanzsteuerung und Sanierung
Bereits über 180 Mandate beraten
Leerer Besprechungsraum mit langem Konferenztisch
Leistungen

Was leisten wir im Liquiditätsmanagement?

Liquidität entscheidet über den Fortbestand Ihres Unternehmens, unabhängig davon, wie profitabel Sie auf dem Papier wirtschaften. Wir bilden Ihre Ein- und Auszahlungen zahlungsstromgenau nach der direkten Methode ab, verbinden die kurzfristige Vorschau mit Ihrer integrierten Planung und ordnen Ihre Lage entlang der Schwelle zwischen Zahlungsstockung und Zahlungsunfähigkeit nach § 17 InsO ein. So erkennen Sie eine Deckungslücke Wochen vor dem Kontoauszug und behalten die Steuerung in der eigenen Hand.

  • Rollierende 13-Wochen-Liquiditätsvorschau nach der direkten Methode
  • Integrierte Planung aus GuV, Bilanz und Cashflow für bis zu 24 Monate
  • Working-Capital-Optimierung über Forderungen, Vorräte und Verbindlichkeiten
  • Cash-Management, Treasury-Aufbau und konzernweites Cash-Pooling
  • Einordnung nach § 17 InsO und Abgrenzung der Zahlungsstockung
Schwerpunkte

So steuern wir Ihre Liquidität

Je nach Ausgangslage setzen wir an einem von vier Hebeln an, von der kurzfristigen Vorschau über gebundenes Kapital bis zur konzernweiten Steuerung Ihrer Zahlungsströme.

Rollierende 13-Wochen-Liquiditätsvorschau

Wir bauen Ihre Vorschau nach der direkten Methode auf, gespeist aus Debitoren, Kreditoren und Kontosalden statt aus Erfahrungswerten. Jede Woche schreiben wir den Plan fort und stellen Ist gegen Prognose, damit Sie eine Deckungslücke früh erkennen und gegensteuern.

  • Direkte Methode aus echten Zahlungsströmen
  • Wöchentlicher Soll-Ist-Abgleich mit Abweichungsanalyse
  • Szenarien für Best Case, Base Case und Stressfall
Rollierende 13-Wochen-Liquiditätsvorschau

Working-Capital-Optimierung

Wir setzen Kapital frei, das in Forderungen, Vorräten und Verbindlichkeiten gebunden ist. Über die Steuerung von DSO, DIO und DPO senken wir Ihren Finanzierungsbedarf und verbessern den Cash Conversion Cycle nachhaltig.

  • Forderungsmanagement senkt die DSO
  • Bestandssteuerung reduziert die DIO
  • Zahlungsziele verlängern die DPO
Working-Capital-Optimierung

Cash-Management und Treasury

Wir bündeln Ihre Konten, richten das Cash-Pooling zwischen Ihren Gesellschaften ein und geben Ihnen tagesaktuelle Sicht auf jede Position. Für den Aufbau einer Treasury-Funktion definieren wir Prozesse, Kompetenzen und Reporting.

  • Cash-Pooling zwischen Konzerngesellschaften
  • Tagesgenaue Disposition und Kontensteuerung
  • Treasury-Prozesse und Zahlungsverkehr aufgebaut
Cash-Management und Treasury

Liquiditätsplanung und Frühwarnung

Wir verbinden Ihre kurzfristige Vorschau mit der integrierten Unternehmensplanung und hinterlegen Frühwarnindikatoren. So sehen Sie den Weg auf eine Krise zulaufen, bevor die Zahlungsfähigkeit gefährdet ist, und dokumentieren Ihre Lage belegbar.

  • Integrierte Planung aus GuV, Bilanz und Cashflow
  • Frühwarnindikatoren mit klaren Schwellenwerten
  • Belegbare Dokumentation der Zahlungsfähigkeit
Liquiditätsplanung und Frühwarnung
Mandanten

Für wen lohnt sich professionelles Liquiditätsmanagement?

Wir arbeiten für Unternehmen, die ihre Zahlungsfähigkeit steuern wollen, und für die Menschen, die dafür verantwortlich sind. In der Krise ebenso wie im Wachstum.

KMU und MittelstandUnternehmen mit 20 bis 1500 Mitarbeitern, deren Finanzierung an der Liquidität hängt.
Geschäftsführer und VorständeOrgane, die ihre Zahlungsfähigkeit jederzeit belegen und Antragspflichten vermeiden wollen.
Finanzleiter und CFOVerantwortliche, die eine belastbare Vorschau und ein tragfähiges Treasury aufbauen.
WachstumsunternehmenSkalierende Unternehmen, bei denen Umsatzwachstum das Working Capital bindet.
Unternehmen im TurnaroundBetriebe in der Sanierung, die kurzfristig Vollstreckungsdruck und Deckungslücken steuern.
Gesellschafter und BeiräteEigentümer und Aufsichtsgremien, die eine unabhängige Sicht auf die Liquiditätslage brauchen.
FamilienunternehmenInhabergeführte Unternehmen, die Beschäftigung und Substanz über den Zyklus sichern.
Banken und FinanziererKreditgeber, die eine testierfähige Planung als Grundlage für Finanzierungsentscheidungen erwarten.
Häufige Anliegen

Warum kommen Unternehmen zu uns ins Liquiditätsmanagement?

Diese Situationen bringen Geschäftsführer und Finanzverantwortliche zu uns, und darauf reagieren wir für Sie innerhalb von Stunden.

Ihre Bank verlangt eine belastbare Liquiditätsplanung

Vor jeder Prolongation oder Erweiterung fordert Ihre Bank heute eine integrierte Planung mit rollierender Vorschau.

Ihr Wachstum bindet mehr Kapital, als der Gewinn hergibt

Steigender Umsatz bläht Forderungen und Vorräte auf, bevor die Zahlungen eingehen, und Ihre Liquidität gerät trotz guter Bücher unter Druck.

Sie sind unsicher, ob schon Zahlungsunfähigkeit vorliegt

Nach der BGH-Rechtsprechung liegt bei einer Deckungslücke unter 10 Prozent regelmäßig eine Zahlungsstockung vor, wenn Sie diese binnen drei Wochen schließen.

Ihre Zahlen kommen zu spät für Entscheidungen

Wenn die Liquiditätssicht erst mit dem Monatsabschluss steht, steuern Sie in den Rückspiegel.

Ihre Gesellschaften halten Liquidität getrennt vor

Über mehrere Konten und Gesellschaften verteilt liegt Geld brach, während einzelne Einheiten teuer finanzieren.

Ein Großkunde oder Lieferant fällt aus

Der Ausfall einer zentralen Zahlung reißt eine Lücke, die sich durch Ihre gesamte Vorschau zieht.

Langer Flur eines Bürogebäudes mit Tageslicht
Methodik

So funktioniert unser Liquiditätsmanagement

Wir bringen Sie von der ersten Bestandsaufnahme zur dauerhaften Steuerung, in fünf klar getakteten Schritten.

1
0 bis 48 Stunden

Bestandsaufnahme

Wir sichten Ihre Kontosalden, offenen Posten und fälligen Verbindlichkeiten und geben Ihnen eine erste Einschätzung, wie tragfähig Ihre Liquidität in den kommenden Wochen ist.

2
Woche 1 bis 2

Vorschau

Wir bauen Ihre rollierende 13-Wochen-Vorschau nach der direkten Methode auf, direkt aus Debitoren, Kreditoren und ERP statt aus alten Excel-Ständen, und modellieren Best Case, Base Case und Stressfall.

3
Woche 2 bis 6

Hebel

Wir identifizieren Ihre größten Liquiditätshebel im Working Capital, verhandeln Zahlungsziele und richten bei Bedarf Cash-Pooling und Treasury-Prozesse ein.

4
laufend

Steuerung

Wir schreiben Ihre Vorschau wöchentlich fort, stellen Ist gegen Prognose und berichten an Geschäftsleitung und Finanzierer, mit klaren Schwellen für die Eskalation.

5
ab Stabilisierung

Frühwarnung

Wir verankern die Liquiditätssteuerung in Ihrer integrierten Planung und hinterlegen Frühwarnindikatoren, damit Sie eine erneute Anspannung Monate im Voraus erkennen.

Branchen

In welchen Branchen steuern wir Liquidität?

Wir kennen die Zahlungsströme Ihrer Branche, von der kapitalintensiven Fertigung bis zum saisonalen Handel.

Automotive Tier-1 und Tier-2
Maschinen- und Anlagenbau
Bau und Projektentwicklung
Pharma und Medizintechnik
TMT und Software
Logistik und Spedition
Handel und E-Commerce
Immobilienwirtschaft
Automotive Tier-1 und Tier-2
Maschinen- und Anlagenbau
Bau und Projektentwicklung
Pharma und Medizintechnik
TMT und Software
Logistik und Spedition
Handel und E-Commerce
Immobilienwirtschaft
Chemie und Spezialchemie
Energie und Versorger
Metall- und Elektroindustrie
Konsumgüter und Food
Textil und Mode
Gesundheits- und Sozialwesen
Gastronomie und Hotellerie
Professional Services
Chemie und Spezialchemie
Energie und Versorger
Metall- und Elektroindustrie
Konsumgüter und Food
Textil und Mode
Gesundheits- und Sozialwesen
Gastronomie und Hotellerie
Professional Services
Case Studies

Aus der Praxis unseres Liquiditätsmanagements

Drei anonymisierte Mandate zeigen Ihnen, wie wir Zahlungsdruck in eine steuerbare Lage überführen.

Maschinenbau
Branche: MaschinenbauZiel: 13-Wochen-Steuerung

Anlagenbauer verliert die Liquiditätssicht

Ausgangslage
  • 480 Mitarbeiter, drei Produktionsstandorte
  • Liquiditätssicht nur im Monatsabschluss
Unser Vorgehen
  • 13-Wochen-Vorschau aus dem ERP aufgebaut
  • Wöchentlicher Soll-Ist-Abgleich eingeführt
Ergebnis
  • Prolongation der Kreditlinie gesichert
  • Deckungslücken vier Wochen früher erkannt

Anonymisiertes Fallbeispiel | 2025

Konsumgüter
Branche: KonsumgüterZiel: Working Capital

Wachstum bindet das gesamte Kapital

Ausgangslage
  • Umsatz in zwei Jahren verdoppelt
  • Forderungen und Vorräte auf Rekordstand
Unser Vorgehen
  • Cash Conversion Cycle über DSO, DIO und DPO analysiert
  • Forderungsmanagement und Bestandssteuerung neu aufgesetzt
Ergebnis
  • 9 Mio. Euro gebundenes Kapital freigesetzt
  • DSO um 14 Tage reduziert

Anonymisiertes Fallbeispiel | 2024

Handel
Branche: HandelZiel: Cash-Pooling

Handelsgruppe finanziert sich gegen sich selbst

Ausgangslage
  • Zwölf Gesellschaften mit getrennten Konten
  • Liquidität ungleich verteilt, hohe Zinslast
Unser Vorgehen
  • Cash-Pooling zwischen den Gesellschaften eingerichtet
  • Tagesgenaue Disposition und Reporting aufgebaut
Ergebnis
  • Zinslast im ersten Jahr deutlich gesenkt
  • Liquiditätsreserve zentral steuerbar

Anonymisiertes Fallbeispiel | 2025

Ansprechpartner

Ihre Ansprechpartner im Liquiditätsmanagement

Gerrit S. Furch
Gerrit S. Furch, M.A., LL.M.
Geschäftsführender Gesellschafter

Er verantwortet die Mandate der Restrukturierungs- und Insolvenzberatung. Ihre Anfrage behandelt er persönlich und vertraulich.

Dr. Volker Furch
Dr. Volker Furch
Gesellschafter und Beirat

Er begleitet komplexe Mandate mit jahrzehntelanger Erfahrung und prüft die fachliche Qualität im Vier-Augen-Prinzip.

Häufige Fragen

Antworten auf häufige Fragen

Ab welcher Unternehmensgröße ist eine externe Liquiditätssteuerung sinnvoll?
Wir mandatieren überwiegend für Unternehmen ab 30 Millionen Euro Jahresumsatz. Unterhalb dieser Schwelle ist die organisatorische Komplexität meist gering genug dass Geschäftsführung und Steuerberatung die Liquidität gemeinsam steuern können. Oberhalb beginnen Themen wie mehrstufige Bankenkonsortien Warenkreditversicherung Konzernverrechnung und Cash-Pooling. Spätestens ab 100 Millionen Euro mit grenzüberschreitender Struktur ist eine eigene Treasury-Funktion oder die externe Steuerung durch uns aus Governance-Sicht praktisch unverzichtbar.
Wie unterscheidet sich Liquiditätssteuerung vom Sanierungsgutachten nach IDW S6?
Das Sanierungsgutachten ist ein Stichtagsdokument das die Sanierungsfähigkeit zu einem definierten Tag bescheinigt und für Banken Investoren und im Zweifel das Insolvenzgericht erstellt wird. Liquiditätssteuerung ist der laufende operative Prozess der dafür sorgt dass die Annahmen des Gutachtens auch eintreten. Beide Mandate hängen eng zusammen aber wir trennen sie methodisch. Im Gutachten geht es um Plausibilität gegenüber Dritten in der Steuerung um wöchentliche Anpassung an die Realität.
Übernehmen Sie Zeichnungsbefugnisse für Zahlungen?
Grundsätzlich nicht. Die Anweisungsbefugnis bleibt bei den organschaftlichen Vertretern der Mandantin. Wir bereiten Zahlungsläufe vor priorisieren nach Liquiditätslage und vertraglichen Pflichten und legen sie der Geschäftsführung zur Freigabe vor. In Einzelfällen insbesondere bei einer interim CRO-Funktion können wir nach gesonderter Vereinbarung Prokura oder Generalvollmacht erhalten. Das ist aber die Ausnahme und wird mit Aufsichtsrat bzw. Beirat dokumentiert.
Wie arbeiten Sie mit unseren Hausbanken zusammen?
Wir führen Bankgespräche entweder gemeinsam mit der Geschäftsführung oder im Mandat. Wir bereiten Bankunterlagen so auf dass sie den Anforderungen der MaRisk und der EBA-Leitlinien zu Forbearance entsprechen. Bei Konsortialfinanzierungen ist die Agentin unser primärer Ansprechpartner. Bei bilateralen Linien koordinieren wir die Reihenfolge der Gespräche so dass keine asymmetrische Information entsteht die später als Pflichtverletzung gegenüber einer Bank rückwirkend qualifiziert werden könnte.
Welche Tools nutzen Sie für die Liquiditätsvorschau?
Wir sind tool-agnostisch. In den meisten Mandaten arbeiten wir auf Basis bestehender ERP-Systeme SAP Microsoft Dynamics DATEV oder BMD mit eigenen strukturierten Modellen die wir auf die Mandantin zuschneiden. Bei größeren Häusern integrieren wir uns in vorhandene Treasury-Systeme wie Trinity ION oder Bellin. Wir investieren bewusst keine Mandantenmittel in den Aufbau einer Software-Lösung wenn die Krise akut ist. Tooling kommt nach Stabilisierung im Treasury-Regelbetrieb.
Wie schnell können Sie ein Mandat aufnehmen?
Innerhalb von 48 Stunden nach Mandatserteilung steht ein Senior Berater vor Ort oder remote im Einsatz. Die erste belastbare 13-Wochen-Vorschau liegt nach fünf bis sieben Arbeitstagen vor. Stabilisierungsmandate strukturieren wir in Vier-Wochen-Sprints mit definierten Meilensteinen. Längerfristige Treasury-Aufbauten begleiten wir über sechs bis zwölf Monate. Eine Mandatsannahme ohne vorheriges Gespräch mit der Geschäftsführung und Einsicht in die letzten drei Monatsabschlüsse erfolgt nicht.
Sind Ihre Honorare erfolgsabhängig?
Im Liquiditätsmandat arbeiten wir auf Basis von Tagessätzen mit klar definiertem Volumen pro Phase. Erfolgsabhängige Komponenten lehnen wir in der akuten Krisensteuerung aus Governance-Gründen ab. Sie verzerren die Anreize zwischen Geschäftsführung Beratung und Finanzierern. Bei Finanzierungsmandaten Vermittlung von Distressed-Debt-Investoren oder Strukturierung von Mezzanine-Tranchen vereinbaren wir Pauschalen mit Success Fee. Die Trennung der Honorarmodelle ist Bestandteil unserer Unabhängigkeitsdokumentation.
Wie erstelle ich eine 13-Wochen-Liquiditätsplanung?
Die 13-Wochen-Liquiditätsplanung beginnt mit der Erfassung des aktuellen Kassenbestands sowie aller bestätigten Bankguthaben zum Stichtag. Anschließend werden wöchentlich die erwarteten Einzahlungen aus Forderungen, Anzahlungen und sonstigen Erlösquellen den Auszahlungen für Lieferanten, Personal, Steuern und Finanzierungskosten gegenübergestellt. Der Detaillierungsgrad sollte einzelne Großpositionen gesondert ausweisen, da pauschale Sammelzeilen die Aussagekraft verwässern. Im Anwendungsbereich des § 1 StaRUG ist die rollierende Fortschreibung Pflichtbestandteil der Krisenfrüherkennung, in Österreich folgt dies aus dem URG, in der Schweiz aus den Sorgfaltspflichten nach Art. 725 OR. Praktisch empfehlen wir den Aufbau in Excel oder einer dedizierten Treasury-Software mit klaren Verantwortlichkeiten pro Zeile. Eine kostenfreie und unverbindliche Erstberatung zur Strukturierung steht zur Verfügung.
Was unterscheidet operatives von strategischem Liquiditätsmanagement?
Das operative Liquiditätsmanagement steuert den kurzfristigen Zahlungsverkehr im Horizont von wenigen Tagen bis hin zu drei Monaten und sichert die jederzeitige Zahlungsfähigkeit im Sinne des § 17 InsO ab. Es umfasst Disposition, Working Capital Steuerung, Mahnwesen und Kontokorrentbewirtschaftung. Das strategische Liquiditätsmanagement hingegen blickt über zwölf Monate hinaus und verbindet die Finanzplanung mit der Unternehmensstrategie, etwa bei Investitionsentscheidungen, Akquisitionen oder Refinanzierungsstrukturen. In Österreich nach URG und in der Schweiz nach Art. 725 OR ergeben sich vergleichbare Prüfpflichten. Beide Ebenen müssen miteinander verzahnt sein, da operative Engpässe regelmäßig strategische Fehlentscheidungen offenlegen. Wir empfehlen eine monatliche Brücke zwischen beiden Sichten. Die Erstberatung erfolgt kostenfrei und unverbindlich.
Welche Kennzahlen sind im Cashflow-Forecast unverzichtbar?
Im Cashflow-Forecast sind der operative Cashflow, der Free Cashflow nach Investitionen sowie die Cash Conversion Rate die zentralen Steuerungsgrößen. Hinzu treten die Days Sales Outstanding, Days Payable Outstanding und Days Inventory Outstanding, welche zusammen den Cash Conversion Cycle ergeben und Aufschluss über die Effizienz des Working Capital geben. Für die Krisenfrüherkennung nach § 1 StaRUG sowie nach § 91 Abs. 2 AktG sind zusätzlich die Liquiditätsreserve und die Headroom-Quote zu freien Kreditlinien auszuweisen. In Österreich nach URG und in der Schweiz nach SchKG gelten analoge Sorgfaltsmaßstäbe. Praktisch empfehlen wir die Verknüpfung mit Covenant-Schwellen der finanzierenden Banken. Erstberatung kostenfrei und unverbindlich.
Dr. Furch & Partner Wirtschaftsberatung ist ein betriebswirtschaftliches Beratungsunternehmen und keine Rechtsanwaltskanzlei. Rechtsdienstleistungen im Sinne des § 2 RDG, insbesondere Rechtsberatung, Vertragsgestaltung, die Vertretung gegenüber Gerichten und Behörden sowie die Strafverteidigung, erbringen ausschließlich die von uns eingebundenen, unabhängigen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte. Das anwaltliche Mandat kommt unmittelbar zwischen Ihnen und der Anwältin oder dem Anwalt zustande.
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