Liquiditätsmanagement und 13-Wochen-Liquiditätsplanung
Wir bauen Ihre 13-Wochen-Planung auf, holen gebundenes Geld aus Forderungen und Vorräten zurück und zeigen Ihnen wöchentlich, wie lange die Mittel reichen und welche Zahlungen Sie als Geschäftsführer zuerst leisten.


Wobei unterstützen wir Sie im Liquiditätsmanagement?
- 13-Wochen-Liquiditätsplanung auf Basis der Kontoumsätze
- Liquiditätsstatus und Prognose der Cash-Reichweite
- Working Capital Management für Forderungen und Vorräte
- Zahlungsziele mit Kunden und Lieferanten neu verhandeln
- Cash-Task-Force für kurzfristige Liquiditätshebel
- Liquiditätsreporting an Hausbank und Kreditversicherer
Ihre Ansprechpartner für das Liquiditätsmanagement
Im Liquiditätsmanagement sprechen Sie als Geschäftsführer oder Inhaber direkt mit den Partnern, die das Mandat führen und Ihre Planung mit Ihnen durchgehen.

Gerrit S. Furch, M.A., LL.M.
Geschäftsführender GesellschafterVerantwortet die Mandate der Restrukturierungs- und Insolvenzberatung und behandelt jede Anfrage persönlich und streng vertraulich.
Er studierte an der EBS European Business School, der Frankfurt School of Finance & Management, der American University of Paris (AUP) und der Goethe-Universität Frankfurt. Internationale Erfahrung sammelte er in den USA, in China und in Frankreich.

Dr. Volker Furch
Gesellschafter und BeiratBegleitet Unternehmer und Gesellschafter bei wirtschaftlichen Konflikten, in der Mediation und in schwierigen Verhandlungen.
Er studierte Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und Heidelberg und promovierte in Finanzwesen und Volkswirtschaftslehre. Danach war er unter anderem Vorstand bei Wüstenrot und führte als Unternehmer ein Unternehmen mit über 100 Beschäftigten.
Wann ist ein aktives Liquiditätsmanagement sinnvoll?
Vier Lagen, in denen Geschäftsführer und Inhaber ihre Zahlungsströme wochengenau planen sollten. Je früher die Planung steht, desto mehr Hebel bleiben.
Lage einschätzen lassenVorfinanzierungsbedarf
Der Auftragseingang steigt, und Sie müssen Material und Löhne über Monate vorfinanzieren, bevor Ihre Kunden zahlen. Gerade profitables Wachstum kann so in einen Engpass führen. Eine 13-Wochen-Planung zeigt, wie viel Wachstum Ihre Mittel erlauben.
Eigenes Gehalt ausgesetzt
Sie zahlen sich als Unternehmer seit Monaten kein Gehalt aus, damit Löhne und Lieferanten bezahlt werden, und Ihre Rücklagen schrumpfen. Eine 13-Wochen-Planung zeigt, wann das Unternehmen Sie wieder vergüten kann und wie lange Ihre Reserven reichen.
Hohe Kapitalbindung
Ihre Forderungen sind im Schnitt deutlich länger offen als vereinbart, und das Lager wächst schneller als der Umsatz. Der Gewinn steht in der Bilanz, das Geld fehlt auf dem Konto. Working Capital Management macht diese Mittel wieder verfügbar.
Reportingauflage
Ihre Bank verlangt eine wöchentliche Liquiditätsvorschau als Bedingung für die Verlängerung der Linie oder für ein Stillhalten. Die Zahlen müssen zu den Kontoständen passen und Abweichungen erklären. Wir liefern diese Planung pünktlich.
Wie sichern wir mit unserem Liquiditätsmanagement Ihre Zahlungsfähigkeit?
Unser Liquiditätsmanagement für Geschäftsführer und Inhaber in fünf Phasen, vom Kassensturz bis zum Cash Management.
Liquiditätsstatus
Wir erfassen Kontostände, freie Linien und alle fälligen Zahlungen der nächsten Tage und zeigen Ihnen, ob eine Liquiditätslücke besteht und wie groß sie ausfällt.
13-Wochen-Planung
Wir bauen die Planung nach der direkten Methode mit Einzahlungen und Auszahlungen je Woche auf und gleichen sie jede Woche mit den tatsächlichen Kontobewegungen ab.
Working Capital
Wir verkürzen Forderungslaufzeiten über Mahnwesen und Factoring, bauen überhöhte Bestände ab und verhandeln Zahlungsziele mit Lieferanten, damit gebundenes Geld frei wird.
Finanzierungsrahmen
Wir stimmen die Planung mit Ihrer Hausbank ab, verhandeln Linien oder Stundungen und prüfen ergänzende Instrumente wie Sale-and-lease-back oder Förderkredite.
Cash Management
Wir übergeben Planungsmodell, Freigaberegeln und Wochenrhythmus an Ihre Finanzabteilung, schulen die Verantwortlichen und prüfen die Planungsgüte über mehrere Monate.
Ratgeber zum Thema Liquiditätsmanagement
Aktuelle Beiträge zum Liquiditätsmanagement, zur 13-Wochen-Planung und zu den Zahlungspflichten der Geschäftsführung.
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Weitere Fragen zum Liquiditätsmanagement und zu Ihren Pflichten als Geschäftsführer klären wir gern im kostenlosen Erstgespräch.
Beratungstermin buchenWas versteht man unter Liquiditätsmanagement?
Liquiditätsmanagement in der Krise steuert die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens, meist über eine rollierende 13-Wochen-Liquiditätsplanung auf Wochenbasis. Es hilft Geschäftsführern, Engpässe früh zu erkennen und Banken eine belastbare Planung vorzulegen.
Was gehört in eine 13-Wochen-Liquiditätsplanung?
Die Planung enthält den Anfangsbestand an Mitteln, alle erwarteten Einzahlungen und Auszahlungen je Kalenderwoche und die freien Kreditlinien. Sie rollieren die Planung jede Woche, verlängern sie also um eine Woche und gleichen sie mit den Ist-Zahlen der Vorwoche ab.
Was unterscheidet Liquiditätsmanagement von Cash Management?
Liquiditätsmanagement umfasst Planung und Steuerung der Zahlungsfähigkeit insgesamt, einschließlich Finanzierung und Working Capital. Cash Management bezeichnet die operative Seite, also den Zahlungsverkehr und die tägliche Disposition der Mittel über alle Konten.
Ab wann gilt eine Liquiditätslücke als Zahlungsunfähigkeit?
Nach der Rechtsprechung des BGH liegt in der Regel Zahlungsunfähigkeit vor, wenn eine Lücke von zehn Prozent oder mehr der fälligen Verbindlichkeiten nicht innerhalb von drei Wochen geschlossen werden kann. Ihre Planung sollte diese Schwelle deshalb jede Woche sichtbar machen.
Welche Kennzahl zeigt, wie viel Geld im Working Capital gebunden ist?
Aus Forderungslaufzeit und Lagerreichweite abzüglich der Lieferantenlaufzeit ergibt sich der Cash Conversion Cycle, also die Zahl der Tage, die Ihr Geld im Umlaufvermögen gebunden ist. Steigt dieser Wert schneller als der Umsatz, wächst Ihr Finanzierungsbedarf.
Wie schnell lässt sich Liquidität im Unternehmen freisetzen?
Erste Effekte entstehen oft innerhalb weniger Wochen, etwa durch konsequentes Forderungsmanagement oder den Abbau von Überbeständen. Wie viel Geld frei wird, hängt von Branche und Ausgangslage ab und zeigt sich nach der Analyse Ihres Working Capital.
Kann unser Team die Planung später selbst weiterführen?
Ja, darauf ist die Übergabe ausgerichtet. Ihre Finanzabteilung erhält das Planungsmodell mit Freigaberegeln, und wir begleiten die ersten Wochen, bis der Rhythmus aus Planung, Ist-Abgleich und Abweichungsanalyse sitzt.
Welche Zahlungen sollte ein Geschäftsführer bei knapper Liquidität zuerst leisten?
Vorrang haben die Arbeitnehmeranteile zur Sozialversicherung und die einbehaltene Lohnsteuer, denn hier drohen Strafbarkeit nach § 266a StGB und persönliche Haftung nach § 69 AO. Ist die Insolvenzreife bereits eingetreten, gelten zusätzlich die Grenzen des § 15b InsO, die wir mit Ihnen vor jeder größeren Zahlung prüfen.
