Insolvenzberatung für Unternehmen in Karlsruhe
Wir begleiten Softwarehäuser und Industriebetriebe in Karlsruhe und der Technologieregion bei drohender Insolvenz, prüfen Ihre Fristen und bereiten den Antrag beim Amtsgericht Karlsruhe rechtzeitig vor.


Wobei unterstützen wir Sie in der Insolvenzberatung in Karlsruhe?
- Prüfung der Insolvenzreife bei Wachstumsfirmen
- Liquiditätsplanung für Projekt- und Softwaregeschäft
- Vergleich von StaRUG und Insolvenz in Eigenverwaltung
- Schutzschirmverfahren für Technologieunternehmen
- Insolvenzgeld für Entwickler und Fachkräfte
- Gespräche mit Investoren und Gläubigern
Insolvenzberatung in Karlsruhe und am Oberrhein
Karlsruhe verbindet Forschung, Energie und Industrie, mit dem Karlsruher Institut für Technologie, zahlreichen Softwarehäusern, der EnBW, der Raffinerie am Rhein und dem Rheinhafen als großem Binnenhafen. Am 31. März 2026 waren in der Stadt Karlsruhe laut Bundesagentur für Arbeit 196.059 Menschen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Laut Regionaldatenbank stieg die Zahl der Unternehmensinsolvenzen von 75 im Jahr 2023 auf 96 im Jahr 2024. Im Jahresmittel 2025 lag die Arbeitslosenquote nach Angaben der Bundesagentur bei 5,1 Prozent.
Krisen in Karlsruhe entstehen häufig aus Finanzierung und Projektgeschäft. Wachstumsfirmen der IT verbrauchen Kapital, bis die nächste Finanzierungsrunde steht, Anlagenbauer warten auf Abschlagszahlungen, und Logistiker am Hafen spüren Niedrigwasser und Energiepreise. Geschäftsführer sollten in solchen Phasen die Fortführungsprognose laufend aktualisieren und mit einer 13-Wochen-Planung arbeiten.
Zuständig für Insolvenzanträge von Unternehmen, die von Karlsruhe aus geleitet werden, ist das Amtsgericht Karlsruhe. Wir planen mit Ihnen vor Ort die Liquidität und führen die Gespräche mit Sparkasse, Volksbank und Gläubigern gemeinsam mit Ihnen. Regionale Kammer ist die IHK Karlsruhe. Fachanwälte aus unserem Netzwerk bereiten die Unterlagen so auf, dass das Gericht ohne lange Rückfragen entscheiden kann.

Ihre Ansprechpartner für Insolvenzberatung in Karlsruhe
Gründer und Geschäftsführer aus Karlsruhe sprechen direkt mit den Partnern, die das Mandat führen. Rechtsfragen klären Fachanwälte aus unserem Netzwerk.

Gerrit S. Furch, M.A., LL.M.
Geschäftsführender GesellschafterVerantwortet die Mandate der Restrukturierungs- und Insolvenzberatung und behandelt jede Anfrage persönlich und streng vertraulich.
Er studierte an der EBS European Business School, der Frankfurt School of Finance & Management, der American University of Paris (AUP) und der Goethe-Universität Frankfurt. Internationale Erfahrung sammelte er in den USA, in China und in Frankreich.

Dr. Volker Furch
Gesellschafter und BeiratBegleitet Unternehmer und Gesellschafter bei wirtschaftlichen Konflikten, in der Mediation und in schwierigen Verhandlungen.
Er studierte Betriebswirtschaftslehre in Mannheim und Heidelberg und promovierte in Finanzwesen und Volkswirtschaftslehre. Danach war er unter anderem Vorstand bei Wüstenrot und führte als Unternehmer ein Unternehmen mit über 100 Beschäftigten.
Wann ist eine Insolvenzberatung in Karlsruhe sinnvoll?
Vier Lagen, die wir bei Karlsruher Unternehmen regelmäßig sehen. In jeder läuft eine Frist, deshalb lohnt eine frühe Prüfung.
Lage einschätzen lassenKapitalrunde verschoben
Ihr Softwareunternehmen aus dem Umfeld des KIT hat mit einer neuen Kapitalrunde geplant, und die Investoren zögern. Wir berechnen Ihre Reichweite, prüfen eine Überschuldung und zeigen, ob ein Schutzschirmverfahren Zeit für neue Geldgeber schafft.
Projekt verzögert
Ein Großprojekt im Energie- oder Anlagenbau verschiebt sich, Abschlagszahlungen bleiben aus, und Subunternehmer warten auf ihr Geld. Wir trennen kurze Lücken von Zahlungsunfähigkeit, verhandeln mit Auftraggebern über die Freigabe von Teilzahlungen.
Hafen und Logistik
Ihr Betrieb am Rheinhafen leidet unter Niedrigwasser, gestiegenen Energiekosten oder schwacher Nachfrage aus der Industrie. Wir erstellen eine Planung über 13 Wochen, sprechen mit der Hausbank und prüfen, ob ein Insolvenzplan die Schulden neu ordnet.
Volle Bücher, leere Kasse
Ihre Auftragslage ist gut, doch Vorleistungen für Personal und Material verbrauchen die Liquidität, und Sie zahlen als Geschäftsführer weiter alle Rechnungen. Wir klären, welche Zahlungen nach § 15b InsO zulässig sind, und schützen Sie vor Haftung.
Wie läuft unsere Insolvenzberatung in Karlsruhe ab?
Insolvenzberatung für Unternehmen in Karlsruhe in fünf Phasen, vom Liquiditätsstatus bis zum Abschluss der Sanierung.
Status erstellen
Wir erfassen Bankstände, Forderungen und Projektverträge und geben Ihnen binnen 48 Stunden eine Einschätzung zu Insolvenzgrund und laufender Frist.
Verfahren auswählen
Anhand Ihrer Zahlen vergleichen wir StaRUG, Eigenverwaltung und Regelverfahren. Bei Wachstumsfirmen beziehen wir Investoren und Wandeldarlehen in die Bewertung ein.
Antrag vorbereiten
Wir stellen Finanzplan und Gläubigerlisten auf, die Fachanwälte aus unserem Netzwerk mit dem Antrag beim Amtsgericht Karlsruhe einreichen.
Team halten
Wir organisieren das Insolvenzgeld, sprechen mit Schlüsselkunden und sorgen dafür, dass Entwickler und Projektleiter an Bord bleiben.
Sanierung abschließen
Wir erstellen den Insolvenzplan oder begleiten den Verkauf an einen Investor und stimmen jede Phase mit dem Sachwalter ab.
Ratgeber zum Thema Insolvenzberatung
Beiträge zu Fristen, Haftung und Sanierung im Verfahren, ausgewählt für Unternehmen in Karlsruhe und der Technologieregion.
Alle Beiträge
Schutzschirmverfahren und Eigenverwaltung: Was ist der Unterschied?Schutzschirmverfahren oder Eigenverwaltung? Die entscheidende Trennlinie ist die Zahlungsunfähigkeit. Was Geschäftsführer jetzt wissen müssen.Weiterlesen
Drohende Zahlungsunfähigkeit nach § 18 InsO: Was müssen GmbH-Geschäftsführer wissen?§ 18 InsO gibt GmbH-Geschäftsführern ein Antragsrecht, keine Pflicht. Was der 24-Monats-Prognosezeitraum bedeutet und welche Haftungsrisiken trotzdem bestehen.Weiterlesen
Zahlungen nach Insolvenzreife: Haftungsfalle § 15b InsO§ 15b InsO regelt seit 2021 das Zahlungsverbot bei Insolvenzreife. Was Geschäftsführer über Haftung, Fristen und Ausnahmen wissen müssen.Weiterlesen
13-Wochen-Liquiditätsplanung: Wie erstellen Unternehmen sie in der Krise?Haftung, Insolvenzgründe und Aufbau der 13-Wochen-Liquiditätsplanung für GmbH-Geschäftsführer – mit IDW S 11 und BGH-Rechtsprechung erklärt.Weiterlesen Weitere Standorte für Insolvenzberatung
Wir beraten von Grünwald bei München aus in der gesamten DACH-Region und sind bei Bedarf kurzfristig vor Ort.
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Häufige Fragen zur Insolvenzberatung in Karlsruhe
Fragen zu Ihrem Unternehmen in Karlsruhe beantworten wir vertraulich im kostenlosen Erstgespräch.
Beratungstermin buchenWas versteht man unter Insolvenzberatung?
Insolvenzberatung für Unternehmen in Karlsruhe prüft Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung, vergleicht die Verfahren und bereitet den Antrag beim Amtsgericht Karlsruhe vor. Bei Technologiefirmen gehört die Bewertung von Finanzierungsrunden in die Fortführungsprognose.
Welches Insolvenzgericht ist für Karlsruhe zuständig?
Für Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe ist das Amtsgericht Karlsruhe als Insolvenzgericht zuständig. Entscheidend ist der Ort, an dem die Geschäftsleitung tatsächlich arbeitet. Bei Betrieben aus dem Landkreis Karlsruhe prüfen wir die Zuständigkeit vorab.
Beraten Sie auch Start-ups aus dem Umfeld des KIT?
Wir begleiten junge Technologieunternehmen, deren Finanzierung stockt. Bei Kapitalrunden prüfen wir die Fortführungsprognose besonders genau, weil sie über die Überschuldung entscheidet, und zeigen, wie ein Schutzschirmverfahren Zeit für Investorengespräche schafft.
Kommen Sie zu Terminen nach Karlsruhe und Ettlingen?
Wir kommen zu Ihnen ins Unternehmen, etwa in die Innenstadt, nach Ettlingen oder nach Bruchsal. Bankgespräche führen wir gemeinsam mit Ihnen vor Ort, Unterlagen sichten wir vorab digital.
Was kostet eine Insolvenzberatung in Karlsruhe?
Das Erstgespräch ist kostenlos. Danach erhalten Sie ein schriftliches Angebot, das sich nach Größe und Verfahren richtet und meist nach Tagessätzen oder als Pauschale je Phase abgerechnet wird.
Was passiert mit unseren Kundenverträgen im Verfahren?
Laufende Verträge bleiben zunächst bestehen. In der Eigenverwaltung entscheidet die Geschäftsleitung mit Zustimmung des Sachwalters, welche Verträge sie erfüllt, und wir bereiten die Gespräche mit Ihren Kunden so vor, dass Projekte weiterlaufen.
Kann ein Unternehmen bei voller Auftragslage insolvent sein?
Ja, maßgeblich ist die Liquidität. Fehlen die Mittel, um fällige Rechnungen zu bezahlen, liegt Zahlungsunfähigkeit vor, auch wenn die Auftragsbücher gefüllt sind. Ab diesem Zeitpunkt läuft die Frist nach § 15a InsO.
Wie erreiche ich Sie in einer akuten Lage?
Unsere Krisen-Hotline ist rund um die Uhr erreichbar. Sobald uns Kontostände und offene Posten vorliegen, erhalten Sie binnen 48 Stunden eine erste Einschätzung zu Insolvenzgrund und Fristen.
